• Pensionszusagen ablösen + restrukturieren

  • Unterstützungskassen rückgedeckt + pauschal dotiert

  • Versicherungsmathematische Gutachten + Bewertungen

  • Mitarbeiterförderung = Unternehmensförderung

Entgeltoptimierung - Deutsche-Gesellschaft für Entgeltoptimierung (DGEO) in Kooperation der DG-Gruppe

Mitarbeiterförderung ist Unternehmensförderung!

Die Rechnung ist einfach: Ein zufriedener Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter. Zufriedene Mitarbeiter engagieren sich und identifizieren sich mit ihrem Unternehmen. Mit leistungsbereiten Mitarbeitern steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens.

Viele Faktoren bestimmen die Attraktivität eines Arbeitsplatzes. Unbestreitbar spielt jedoch die Entlohnung eine große Rolle. Werten Sie die Entlohnung auf, erhöhen Sie nicht nur die Attraktivität für Bewerber, sondern erhöhen zugleich die Zufriedenheit Ihrer Belegschaft.

Überraschend: Dafür muss nicht mal viel Geld in die Hand genommen werden.

Stellen Sie sich vor Sie bieten Ihren Mitarbeitern ein persönlich zugeschnittenes Gehalt mit einer wesentlich höheren Wertschöpfung der bisherigen Bruttovergütung. Damit zeigen Sie Ihrer Belegschaft, dass sie wertgeschätzte individuelle Personen sind und nicht nur bloße Kostenstellen.

 

Unser Gesetzgeber bietet eine Fülle an Möglichkeiten die Unternehmensattraktivität zu erhöhen, die sich gleichzeitig positiv auf die Lohnnebenkosten auswirken.

Berücksichtigt wird die persönliche Situation des Arbeitnehmers, kommt er mit dem Bus zur Arbeit oder mit dem Auto. Telefoniert er viel mit dem Handy, geht er jeden Mittag zum Essen oder hat eine Lunch-Box dabei? Ist Ihr Arbeitnehmer ein vorausschauender Typ und möchte was fürs Alter tun oder lebt er lieber im hier und jetzt? Hat er Kinder im Kindergarten, surft in seiner Freizeit im Internet und kauft dort ein?

DGEO – Betriebsrente zum ECHTEN Nulltarif!

Arbeitgeber und Arbeitnehmer beschließen gemeinsam, einen Bruchteil des Bruttolohns exakt 1:1 gegen steuer- und sozialversicherungsbegünstigte Entgeltbausteine auszutauschen.

Diese können unter anderem Warengutscheine, Mobilfunkkostenübernahmen oder auch Einkaufs- bzw. Verzehrgutscheine sein. Diese praktikablen Bausteine sind so gut wie von jedem Arbeitnehmer zu nutzen und sind in der momentanen Gehalts- und Lohnlandschaft in Deutschland noch eher unbeachtet.

Dadurch erreicht man beim Arbeitnehmer einen höheren Nettoeffekt und beim Arbeitgeber weniger Lohnnebenkosten. Der Gesamtlohnanspruch des Mitarbeiters besteht in voller Höhe weiter, es sinkt nur der zu versteuernde und zu verbeitragende Teil des Lohns!

Diese Win-Win Situation wird durch eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) optimiert und reduziert wiederum die Lohnnebenkosten. Somit leistet die DGEO einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Absicherung des Ruhestandes und übernimmt die Einrichtung und laufende Betreuung.

Berechnungsgrundlage:
35-jähriger AN, geb. 01.01.1981, led., Ki.-St.,2.750,- € Brutto, 1.755,48 € Netto
Einsatz von 4 Entgeltbausteinen

Arbeitnehmersicht

Betriebsrente
449,31 €

(Entgeltumwandlung über 160,- €
mit 0,00 € Eigenaufwand)

Arbeitgebersicht

Ersparnis
je MA ca. 550,- €/Jahr

Garantierte Rechtssicherheit

Die Rechtskonformität für jedes Unternehmen wird vor der Einrichtung durch unsere Fachanwälte und Wirtschaftsprüfer garantiert und in individuellen Gutachten ausgearbeitet. Die Entgeltoptimierung wird immer mit dem zuständigen Betriebsstätten-Finanzamt abgestimmt.

Das Konzept berücksichtigt sämtliche Voraussetzungen und Entwicklungen des Steuerrechts, Tarifrechts, Arbeits - und Sozialversicherungsrechts. Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten, wie Sie die Entgeltoptimierung mit einem starken Partner umsetzen können.

Schaffen Sie Mehrwert für Ihre Angestellten und Ihr Unternehmen mit uns.

2018 erfolgt die größte Reform des Betriebsrentengesetes seit 1974

Juristen sagen gerne „ein Blick in das Gesetz hilft bei der Rechtsfindung“. Sieht man in der Gesetzesbegründung nach, warum das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG, BT-Drucksache 18/11286) kommt, steht dort:

„Besonders in kleinen Unternehmen und bei Beschäftigten mit niedrigem Einkommen besteht noch erhebliches Verbreitungspotenzial für die betriebliche Altersversorgung…Aber auch in größeren Unternehmen und bei Beschäftigten mit höherem Einkommen … kann die betriebliche Altersversorgung quantitativ und qualitativ noch verbessert werden. … Untersuchungen belegen, dass insbesondere der mit der Einführung eines Betriebsrentensystems verbundene hohe Verwaltungs- und Kostenaufwand … Hemmnisse darstellen. Hinzu kommen ein fehlendes Interesse an betrieblicher Altersversorgung sowohl von Seiten der Arbeitgeber wie der Arbeitnehmer, das auch aus der hohen Komplexität der Thematik resultiert, sowie fehlende objektive Informationsmöglichkeiten. Nicht zuletzt fehlen Geringverdienern häufig die Mittel, um im Wege der Entgeltumwandlung eine substanzielle Betriebsrente aufzubauen.“

Um die betriebliche Altersversorgung zu stärken, werden durch das BRSG verschiedene Gesetze zum 01.01.2018 geändert. Die Neuregelungen lassen sich in vier Bereiche gliedern, deren wesentlichen Inhalte sind:

1. Verbesserungen bei der Riesterförderung
2. Freigrenze für Rentenzahlungen und Förderung für Geringverdiener
3. verpflichtender Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung und weitere Verbesserungen für die bAV
4. Sozialpartnermodell und Optionssystem

zu 1.:
- Die Grundförderung steigt von 154 € auf 175 € p.a..
- Leistungen aus bAV-Riesterverträgen sind sozialversicherungsfrei (Doppelverbeitragung abgeschafft).
- Fünftelungsregelung für Kapitalbeträge anwendbar.

zu 2.:
- Keine Anrechnung von bAV-Renten auf die Grundsicherung bis Freigrenze 100 € mtl., dann nur 30% bis 202 €.
- Förderbeitrag für Niedrigverdiener < 2.200 € brutto mtl. unabhängig vom Beschäftigungsgrad für ArbG, die einen ArbG-Beitrag i.H.v. 240 € – 480 € p.a. einzahlen.
- Der Arbeitgeber erhält 30% über die LSt.-Anmeldung erstattet (72 – 144 €).
- Gilt nur für neue Vereinbarungen ab 01.01.2018, Vergleichsjahr Alt/Neu ist 2016.
- Mögliche Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds mit steuerlicher Förderung nach § 3.63 EStG.

zu 3.:
- Erhöhung der steuerlichen Förderung § 3.63 S.1 EStG von 4% auf 8%.
- Dafür Streichung der 1.800 € (§ 3.63 S.3 EStG).
- Jährliche Anrechnung der wirklich genutzten 40b-Beiträge auf die 8%.
- Keine Änderung der SV-Förderung.
- Prüfung Altzusage/Uraltzusage entfällt, ein 40b-Beitragsnachweis vor 2018 reicht aus.
- Neufassung der Vervielfältiger Regel: 4% mal max. 10 J. bei Ausscheiden, 8% mal max. 10 J. bei Nachzahlungen für z.B. längere Krankheit, Expatriates, Elternzeit
- Zwingende Weitergabe der SV-Ersparnis durch 15% Arbeitgeberzuschuss der Entgeltumwandlung bei neuen Vereinbarungen ab 2019. Ältere Vereinbarungen müssen den Zuschuss ab 2022 erhalten.
- Regelung gilt nur für die Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds.
- Der Zuschuss muss bei Einsparung von SV-Beiträgen immer gewährt werden, keine Unterscheidung zwischen BBG-KV und BBG-RV. '
- Sofortige Unverfallbarkeit des Zuschusses.
- Tarifverträge können andere Regelungen zum Zuschuss festlegen (z.B. andere Höhe, Reduzierung bis auf Null).
- Ob bestehende Arbeitgeberzuschüsse oder Matching-Systeme auf den Arbeitgeberzuschuss angerechnet werden können ist im Gesetz nicht geregelt. Sofern der Zuschuss mindestens 15% beträgt, sollte das u.E. möglich sein.

zu 4.:
- Das Sozialpartnermodell ist im neuen Abschnitt 7 des BetrAVG geregelt („Tarifverträge in der bAV“).
- Der Abschnitt gilt nur für tarifgebundene Unternehmen, oder sofern im Tarifvertrag zugelassen, für jeweils an den Tarifvertrag angelehnte Vereinbarungen.
- Optionssystem („Opting-Out“) rechtssicher auch für bestehende Systeme möglich.
- Einführung einer Beitragszusage als neue Zusageart in § 1 BetrAVG (rBZ) mit den Hauptmerkmalen:
- Enthaftung“ (entfallende Einstandspflicht)
- striktes Garantieverbot (Zielrentensystem, die Höhe darf ausdrücklich nicht garantiert werden)
- jegliche Kapitalisierung oder Kapitaloption unzulässig
- Mögliche Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds.
- Steuerliche Förderung nach § 3.63 EStG.
- Tarifverträge können mit oder ohne Öffnungsklausel geschlossen werden.
- Tarifvertragsparteien sollen nicht tarifgebundenen ArbG oder ArbN den Zugang nicht verwehren.
- Tarifpartner müssen sich an der Durchführung und Steuerung der durchführenden Einrichtung beteiligen (Aufsichtsrat oder Gremien).
- Soll-Vorschrift: Sicherungsbeiträge des ArbG an den Versorgungsträger als Ersatz für die entfallende Einstandspflicht und als Sicherheitspuffer für Leistungsschwankungen.
- Separater Anlagestock (kollektiv/Kohorte, nicht einzelvertraglich) beim Versorgungsträger.
- Sicherheitspuffer 25% des Anlagestocks, Zuführung und Entnahmen regeln die Tarifparteien mit.
- Zwingende Weitergabe der SV-Ersparnis bei Entgeltumwandlung durch 15% ArbG-Zuschuss.
- ArbN ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass es keine Garantien und Renten gibt, die sich verändern können.
- Ob, wie und ab wann die Tarifvertragsparteien das Sozialpartnermodell umsetzen ist offen.

Der Bundesrat wird dem BRSG am 07.07.2017 abschließend zustimmen. Das Gesetz tritt wie geplant zum 01.01.2018 in Kraft.

Ulf Kesting, Vorstand DGbAV AG